“Guten Morgen, Zappes, alter Jagdhund!”

Der Captain schien an diesem Morgen ungewöhnlich gut aufgelegt: während der Rest der crew noch in Pyjamas um die mürrisch gluckernde Kaffeemaschine strich, tänzelte Zorx wie ein juglowischer Glückshase (die einzige Spezies, deren Hormonhaushalt in der Lage ist, auf Wunsch reinstes THC zu produzieren und in die Blutbahn zu leiten) in feinsten Zwirn gewandet durch die Kombüse und briet für die ganze Truppe Eier mit Speck. Die Mannschaft war ratlos. Seit diesem kleinen Intermezzo gegenüber dem Planeten O-Zwei herrschte total tote Hose an Bord. Nix passierte. Langeweile pur! Gähn! Mega-Gähn! Und trotzdem war der Captain ein Ausbund an Heiterkeit… Was mochte da geschehen sein?

“Zacharias, mein bester, reichst du mir das Salz herüber? Alter Haudegen!” Zorx unterstrich seine Worte durch einen freundschaftlichen Patsch auf die Wange. Eine Geste, die sonst nur auf allerhöchster Kapitänsebene üblich war! Die Mannschaft war baff.

“Captain, mein Captain!” schnurrte Zelda, auch sie noch schlaftrunken und ein wenig gereizt, da sie die letzte Nacht Bordwache gehabt hatte und sich sicher war, daß sie, bzw. ihr Hornhauthobel keinerlei Anteil an des Captains guter Laune hatten. “Wie ist euch?”

“Oh Zelda, mein Schnuffelmäuschen, mir geht’s ganz ausnehmend famos!”

“Wieso denn bloss? Wieso denn bloss?” tuschelte die ganze Mannschaft, aufgeregt wie ein Schwarm Schulmädchen.

“Weil…” der Captain holte Luft, verdrehte schwärmerisch die Augen und seufzte. “…weil uns die hochwohlgeborenen Prinzessinnen derer von Moritz zu einer kleinen Lustwandelei in ihre sagenumwobenen, geheimnisstrotzenden, höchst mystisch verklärten Gärten eingeladen haben! Und ihr wisst, was das heisst?!”

“Stimmungsattacke!” jolten Zappes, Zores, Zacharias und Zelda wie aus einem Munde!

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